Auf TikTok gefunden: Es gibt eine Challenge JAMMERFASTEN, die sich mit guter Laune beschäftigt! Ja, Sie haben richtig gelesen! In dem TikTok-Video wird das kurz erklärt.
Man kann sich zu dieser Challenge auch anmelden, genaue Infos dazu gibt es auf der Webseite der Initiative.
Warum wird hier darauf hingewiesen? Ganz einfach: Wir sind sehr oft viel zu negativ. Auch wenn wir es nicht merken, hegen wir schlechte Gedanken. Wir fluchen innerlich oder wünschen Anderen die Pest an den Hals. Auch wenn es nur ein Bruchteil einer Sekunde andauert, ist es doch negatives Denken.
Um wieviel aber ginge es uns besser, wenn wir denen, die uns nerven oder vielleicht sogar böses wollen, einfach mal das Beste wünschen? Schon Jesus fordert uns in Lukas 6:27 dazu auf:
Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen.
Das Gute daran ist, dass man keine Energie verschwendet, sich zu ärgern oder gar in eine Art Hass hineinzusteigern. Ja, Hass ist, genau wie Liebe, eine Energie. Und wir haben die Wahl, ob wir positive oder negative Energie nicht nur selbst erzeugen und ausstrahlen, sondern auch erleben.
Schauen Sie sich zum Beispiel mal morgens die Menschen in der Bahn an, die auf dem Weg zur Arbeit sind. Nur sehr wenige lächeln oder sehen zufrieden aus, oder? Die meisten blicken verkniffen drein, da ist keine Vorfreude auf den Tag.
Dabei kann doch Jeder, der Arbeit hat, froh sein, mit seinen eigenen Händen für sich selbst sorgen zu können, selbst als so genannter „Aufstocker“. Man sitzt nicht sinn- oder nutzlos (oder beides) rum und hofft, dass die Zeit irgendwie vergeht.
Selbst, wenn man seinen Job wirklich nur aus Selbsterhaltungstrieb und nicht aus Berufung macht, einen tyrannischen Chef oder einen ewig langen Weg zur Arbeit hat, halt irgendetwas, was den Job ungeliebt macht, hilft es einem nicht weiter, sich in negativen Gefühlen gegenüber seinem Job zu suhlen.
Kennen Sie die Redewendung „Er/sie wird von seinen/ihren Gefühlen (Hass, Ärger…) zerfressen“? Versuchen Sie einfach mal, auch etwas Gutes an Ihrem Job zu sehen. Und wenn Ihnen das absolut nicht gelingt, sehen Sie zu, dass Sie die Arbeitsstelle wechseln!
Unzufriedenheit ist schlecht für die eigene Psyche und die Seele generell. Denn wenn Jesus meint, dass wir auch unsere Feinde lieben sollen sagt er auch, dass wir unsere Gefühlswelt nicht belasten sollen. Denn Gefühle wirken sich tatsächlich auf den Körper und somit auf unsere Gesundheit aus. Positiv denkende Menschen leiden wesentlich seltener unter Depressions- oder ähnlichen Erkrankungen als Menschen, die sich gern über alles aufregen, in allem Probleme sehen oder sich gern in Aversionen gegen Andere ergehen.
Und dann haben wir das absolute Gegenstück, die positiv eingestellten Menschen. Menschen, die ihre Zeit und Energie nicht darauf verschwenden, sich über irgendwas oder irgendwen aufzuregen, sondern aktiv eine Lösung für ihr Problem suchen oder mit der Situation oder der Person, über die sie sich ärgern, abschließen und weitergehen. Diese führen in der Regel auch ein viel erfüllteres Leben.
Wissen Sie, was Glück ist? Zufriedenheit! Wer sich aber ärgert, sich vielleicht sogar in Hass steigert, wer unzufrieden mit seiner Situation ist, weil er sich mehr erwartet hat, kann nicht Zufrieden sein!
Natürlich kann man aber Zufrieden sein und trotzdem nach mehr streben. Das ist kein Widerspruch. Man will sich weiterentwickeln, das ist bei den meisten Menschen so. Die Frage ist, wie man an die Sache herangeht.
Also lassen Sie uns gemeinsam positiver an unsere Leben gehen! Das sorgt übrigens auch gleich noch für mehr Gelassenheit.
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