Unser Bildungssystem ist kaputt!

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Unter der Überschrift „Schüler wollen Schreibschrift abschaffen“ veröffentlichte die BILD eine Forderung des Landesschülerrates Niedersachsen. Was auf den ersten Blick wie ein Witz klingt, ist aber in Wahrheit viel tiefgründiger.

Da immer mehr über die Tastaturen oder per Display notiert wird, sei das Erlernen der Schreibschrift nicht mehr zeitgemäß. Klingt erstmal logisch. Aber was folgt als nächstes? Abschaffung von Deutsch, Mathematik, Physik und Chemie, weil die Schüler das als überflüssig erachten? Und schließlich gibt es ja künstliche Intelligenz?

Fakt ist, dass das Bildungsniveau in den letzten dreißig Jahren massiv abgenommen hat. Abiturienten haben noch nie vom Dreisatz gehört, geschweige denn könnten sie ihn anwenden. Prozente haben immer mit Alkohol zu tun und die Anden sind das Gebirge in Bayern.

Noch in den achtziger Jahren War das Bildungsniveau wesentlich höher. Dann begannen die fast schon kriminellen „Bildungsexperimente“ linker und grüner „Pädagogen“, die zu einer fortschreitenden Verdummung der Jugendlichen führte. Zwei der wichtigsten Fertigkeiten, die man in der Schule erlernen konnte, sind heute an vielen Schulen nicht mehr existent: Fleiß und Disziplin.

Was aber sagt die Bibel zum Thema Bildung?

Psalm 32:8 könnte für Lehrer formuliert worden sein:

Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du wandeln sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.

Und für die Schülerinnen und Schüler kann man diese Stelle aus Sprüche 15:33 nehmen:

Die Furcht des HERRN ist Zucht zur Weisheit; und ehe man zu Ehren kommt, muß man zuvor leiden.

Hier wird auf das Leiden hingewiesen, dass das Lernen manchmal tatsächlich verursachen kann. Und auf die Zucht (Disziplin). Aber das Lernen in der Schule soll auf das Leben vorbereiten, auf den Beruf und darauf, sich mit seiner Hände oder Kopfes Arbeit seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

An heutigen Schulen aber wird den Schülern als Erstes eingetrichtert, welche Rechte sie haben, zu den Pflichten kommt man dann irgendwann später.

Sprüche 12:1 fordert von Schülerinnen und Schülern Demut. Die sollte für uns Christen sowieso selbstverständlich sein:

Wer sich gerne läßt strafen, der wird klug werden; wer aber ungestraft sein will, der bleibt ein Narr.

Wie haben es frühere Lehrergenerationen geschafft, den Kindern und Jugendlichen Wissen zu vermitteln? Ganz einfach: Sie haben zuerst Disziplin und Respekt eingefordert. Tugenden, die heutzutage immer mehr verloren gehen. Und sie haben es geschafft, die Schülerinnen und Schüler zu motivieren.

Sprüche 4:7 sagt dazu

Denn der Weisheit Anfang ist, wenn man sie gerne höret und die Klugheit lieber hat denn alle Güter.

Am deutlichsten aber wird die Bibel in Sprüche 18:2

Ein Narr hat nicht Lust am Verstand, sondern was in seinem Herzen steckt.

So könnte man hier noch etliche weitere Bibelverse anführen, GOTT fordert von uns, Wissen zu erwerben und auch weiterzugeben.

Nun könnte man damit argumentieren, dass ja im Mittelalter die Kirche maßgeblich daran beteiligt war, die Menschen dumm zu halten. Ja. Der Klerus war darauf angewiesen, die Menschen dumm zu halten. Aber wir leben nicht im Mittelalter. Die Zeit der Reformation und der Aufklärung war vor 500 Jahren und wir leben im Zeitalter der Wissenschaft. Aber viele Schülerinnen und Schüler verweigern sich diesem Fortschritt. Sei es aus Dummheit oder falsch verstandenem religiösem Eifer: Sie versündigen sich an GOTT!

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