Liebe deine Feinde!

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Sie alle haben schon von der Bergpredigt gehört, die meisten dürften sie auch gelesen haben. Die Bergpredigt ist – um es mal ganz einfach zu sagen – die Quintessenz der Lehre Jesu.

In der Bergpredigt heißt es in Matthäus 5, Vers 44 sagt Jesus:

Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen

Und in Vers 45 heißt es weiter

auf dass ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel; denn er lässt seine Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte.

Wir leben in unsicheren Zeiten. Innerhalb Deutschlands haben wir es mit wachsendem Antisemitismus, zu großen Teilen durch muslimische Migranten und linken bis linksextremen Menschen zu tun, die unserer Gesellschaft feindlich gesonnen sind.

Auch der Krieg in der Ukraine spaltet unsere Gesellschaft. Die einen wollen die Ukraine weiterhin und noch stärker auch mit Waffen unterstützen, die Anderen wollen am besten keine Patrone schicken und setzen auf Friedensverhandlungen.

Familien streiten sich, und manche Menschen, die sich einst liebten, gehen sich mehr und mehr aus dem Weg.

Haben wir verlernt, miteinander zu reden?

Nehmen wir einmal den Krieg in der Ukraine. Das Paradoxe an dem Streit um Verhandlungslösung oder Waffenlieferungen ist, dass alle, die für Waffenlieferungen sind, über eine Verhandlungslösung sehr froh währen. Eigentlich will niemand diesen Krieg. Das Problem sitzt aber im Kreml.

Putin will keine Verhandlungslösung. Er will die totale Vernichtung der Ukraine. Da diese aber immer weniger erreichbar zu sein scheint, wirft er seine Propagandamaschinerie an, um die westlichen Gesellschaften zu spalten. Nur so kann er überhaupt noch hoffen, dass die Waffenlieferungen an die Ukraine eingestellt werden. Nur so hat er überhaupt noch eine Chance.

Und wie gesagt: Es gehen tatsächlich Risse, selbst durch Familien, die mal für einen engen Zusammenhalt bekannt waren. Natürlich, jeder darf seine Meinung haben! Und natürlich auch die Quellen auswählen, die er oder sie zur Meinungsbildung heranzieht.

Kommen wir zum Punkt: Der Liebe

Müssen wir „die Russen“ hassen? Müssen wir Putin hassen? Dürfen wir das?

NEIN!

Denn, wie gesagt: Liebet eure Feinde!

Wann hat Hass schon mal etwas Gutes hervorgebracht? Niemals. Hass ist eine negative Energie, also Energieverschwendung.

Wenn wir aber „die Russen“ oder Putin nicht hassen dürfen, dann dürfen wir doch auch keine Waffen liefern, oder?

Das ist ein Trugschluss. Als Christen haben wir die Schwächeren oder Angegriffenen zu schützen und zu unterstützen. Und im Übrigen war auch Jesus nicht gewaltfrei.

In Johannes 2:13-16 heißt es:

13 Kurz vor dem jüdischen Passahfest reiste Jesus nach Jerusalem. 14 Dort sah er im Vorhof des Tempels viele Händler, die Rinder, Schafe und Tauben als Opfertiere verkauften. Auch Geldwechsler saßen hinter ihren Tischen. 15 Jesus machte sich aus Stricken eine Peitsche und jagte die Händler mit all ihren Schafen und Rindern[a] aus dem Tempelbezirk. Er schleuderte das Geld der Wechsler auf den Boden und warf ihre Tische um. 16 Den Taubenhändlern befahl er: »Schafft das alles hinaus! Das Haus meines Vaters ist doch keine Markthalle!« 

Wie gesagt: Russland hat mit überwältigenden Kräften die Ukraine angegriffen und wir, als Christen, sind in der Pflicht, dem angegriffenen Land gegen die Truppen Putins beizustehen. Wer wirklich einen dauerhaften Frieden will muss mithelfen, Putin zu zeigen, dass sich Angriffskriege nicht mehr lohnen.

Wenn Putin ehrlich verhandeln will, sollten wir Christen als erste darauf eingehen. Aber unter der Bedingung, dass er als Präsident der russischen Föderation zurücktritt und sich einem Prozess in Den Haag stellt. Er selbst hat zu oft gezeigt, dass Verträge ihm nichts bedeuten. Und seine Blutspur zieht sich bereits durch Georgien, Tschetschenien, Syrien… Ein nachhaltiger Frieden ist mit Putin nicht möglich.

Weg von Putin, hin zum Inland

Seit dem 07.10.2023 ziehen marodierende „Pro-Palästina-Demos“ durch unsere Städte und versuchen, mehr oder weniger erfolgreich, islamistischen, antisemitischen Hass aus dem nahen Osten auch hier zu etablieren. Flankiert werden die islamistischen Antisemiten durch antisemitische Gruppierungen aus der linken und linksextremen Szene. Darunter gibt es Gruppierungen, die intellektuell so bodennah sind, dass sie nicht mal ansatzweise begreifen, dass sie für ihre Todfeinde demonstrieren. Gruppierungen wie zum Beispiel „Queers for Palestine“. Bei denen darf man wirklich nicht davon ausgehen, dass sie verstehen, für wen sie sich einsetzen. Diese Menschen begreifen nicht, dass sie in einem Palästina unter der Hamas die nächsten Baukräne schmücken würden.

Als Christen ist es unsere Pflicht, den jüdischen Mitmenschen beizustehen, sie vor diesem antisemitischen Mob zu schützen. Es sind nicht die Moscheen, die von Sicherheitskräften geschützt werden müssen, es sind die Synagogen. Es sind die jüdischen Schulen. Es sind jüdische Sportmannschaften. Es sind jüdische Künstlerinnen und Künstler. Es sind, um es kurz zu machen, unsere jüdischen Mitmenschen.

Dürfen oder sollen wir die Islamisten, antisemitischen Linken und Linksextremen jetzt hassen?

NEIN!

Wir dürfen sie für ihre Dummheit und Blindheit bedauern. Und wir dürfen die Muslime, die hier randalierend durch unsere Straßen ziehen, durchaus fragen, was sie eigentlich hier wollen, wenn sie unsere Freiheit, Kultur und unsere Art zu leben so ablehnen. Warum sie versuchen hier ein System zu errichten, vor dem sie doch angeblich geflohen sind.

Und wir dürfen und müssen auch abschieben. Wer als Geflüchteter hierher kam und uns vernichten will, Straftaten begeht oder generell eine Gefahr darstellt, soll halt wieder in seine Heimat. Asylrecht kann verwirkt werden. Klingt unchristlich, ist aber so.

Herr, ich bitte dich um Verständnis auf allen Seiten. Hilf den Menschen, wieder aufeinander zuzugehen, füreinander da zu sein und verbreite wieder LIEBE unter den Menschen. Hilf uns, den Hass zu überwinden, reinige unsere Herzen und Gedanken von allen bösen und schlechten Gedanken und mach allen Menschen klar, dass wir alle deine Kinder sind. Lass uns Christen dabei mit gutem Beispiel, aber nicht blind vor Toleranz, vorangehen und ein gutes Beispiel sein.

In Jesu Namen
Amen

Eine Antwort zu „Liebe deine Feinde!“

  1. […] einigen Tagen erschien hier der Artikel Liebe deine Feinde! und es kamen daraufhin Nachrichten, der Artikel wäre antimuslimisch und daher […]

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