Superbia, Avaritia, Luxuria, Ira, Gula, Invidia und Acedia. Was wie die lateinischen Fachbezeichnungen von irgendwelchen Krankheiten klingt, sind in wirklichkeit die Namen der sieben Todsünden. Und trotzdem sind sie genau das: Krankheiten.
Wer von ihnen befallen ist, sollte sich schnell heilen lassen. Und das geht nur durch GOTT, den man über Jesus Christus um Befreiung davon bitten kann.
Beleuchten wir das Problem der sieben Todsünden ein wenig tiefer um festzustellen, wie sehr sie aktuell in unserer Gesellschaft verankert sind. Nachdem wir die sieben Todsünden der Reihe nach analysiert haben wird jeder verstehen, warum sie tatsächlich wie Krankheiten sind, die uns auffressen und von denen wir daher erlöst werden müssen.
Damit niemand behaupten kann, hier würde einseitig aus christlicher Sicht kommentiert, verlinke ich immer auch zu den jeweiligen Artikeln in der eher glaubensfreien und linkslastigen WIKIPEDIA. Somit dürfte die Ausgewogenheit hergestellt sein, oder?
Superbia (Hochmut, aber auch Arroganz, Überheblichkeit, Anmaßung…)
Hochmut bedeutet, dass sich jemand als höher oder besser „Einstuft“ als andere. Von Hochmut befallen sind vor allem Menschen wie Politiker, Reiche, Adelige, und – jetzt kommt’s – moralisierende Aktivisten!
Schauen wir uns die genannten Gruppen mal separat an, versuchen aber, uns dabei kurz zu halten:
Politiker
Scheinbar gehört es zum Genpool bei Politikern, möglichst hochmütig zu sein. Und es wird immer schlimmer.
Politiker sind diejenigen, die uns, selbst wenn sie keine Ahnung von der Materie haben, jedes Problem erklären und sofort eine Meinung dazu haben. Selten gibt ein Politiker zu, sich im besagten Thema nicht auszukennen.
Ihre Wählerinnen und Wähler werden nur zu den Wahlen wirklich ernst genommen und umschmeichelt, nach den Wahlen kann man den Pöbel wieder als Melkvieh und von oben herab betrachten. Politische Immunität sorgt ja dafür, dass man praktisch unangreifbar ist, da kann man also getrost Bockmist bauen. Bis zum nächsten Wahlkampf.
Und, wie gesagt, es wird immer schlimmer: Gaben früher Politiker einen schwerwiegenden Fehler zu, verschweigen oder verdrängen sie ihn heute. Früher traten Politiker wegen wesentlich kleinerer Verfehlungen zurück, heute werden sie oft wegen derselben Sache „nach oben gelobt“, also machen durch ihre Fehler sogar noch weitere Karriere! Oder wegen ihrer Unfähigkeit. Beste Beispiele hierfür in der gegenwärtigen Politk sind zum Beispiel der ehemalige regierende Bürgermeister Berlins, Michael Müller, der in den Bundestag verfrachtet wurde, weil er für die SPD in Berlin nicht mehr tragbar war, Ursula von der Leyen, die nach dem vollständigen Beweis ihrer Unfähigkeit als Verteidigungsministerin auf den besser bezahlten Posten der Kommissionspräsidentin der EU abgeschoben wurde, bevor die Angelegenheit der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel selbst auf die Füße fiel, oder Manuela Schwesig, die trotz etlicher Skandale weiterhin Regierungschefin in Mecklenburg-Vorpommern sein kann. Sakndale werden ausgesessen.
Das man sich da für unangreifbar hält und „von oben“ auf die Menschen, die Welt und sogar GOTT herabschaut, dürfte klar sein.
Reiche
Reiche sind nicht generell hochmütig, aber sehr große Teile dieser Gattung Mitmensch. Es gibt viele Reiche, die bodenständig, ehrlich, bescheiden und sozial geblieben sind. Zumeist sind das diejenigen, die den Grundstock für ihr Vermögen selbst gelegt haben.
Aber schon die nachfolgende Generation ist meistens mit dem Bewusstsein aufgewachsen, „etwas Besseres“ zu sein und „zu den Eliten“ zu gehören.
Schnell lernt man, dass man sich für Geld so ziemlich alles kaufen kann, und wenn man genug davon hat, kann man sich schon gottgleich fühlen und tut das nicht selten auch. Mit den „richtigen“ Netzwerken im Rücken und der Politik ist das kein Problem.
Adelige
Adelige sind zumeist die Gattung Mensch, die Stolz darauf ist, von irgendwelchen Vorfahren abzustammen. Hier zählt nicht die eigene Leistung, sondern das „Vorrecht der Geburt“.
Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, nicht alle Adeligen sind so. Aber ein großer Teil. Und noch heute haben Adelstitel viele Vorteile. Sie können als Türöffner zu sonst verschlossenen Gruppen, Kreisen oder sogar Bankkrediten dienen.
Man steht also auch heute noch über den Dingen, bloß, weil vielleicht mal in irgendeiner Schlacht im Jahr zwölfhundertirgendwas ein Vorfahr besonders tapfer gekämpft hat. Wohlgemerkt: Nicht sie selbst!
Moralisierende Aktivisten
Das ist die Schlimmste der genannten Gruppen. Sie stehen generell über der Gesellschaft und allen Regeln. Über GOTT sowieso.
Nehmen wir die so genannte „Letzte Generation“. Sie blockieren unangemeldet Straßen und begehen somit Nötigungen und schwere Eingriffe in den Straßenverkehr. Dass es noch nicht zu schwerwiegenden Verurteilingen gekommen ist, liegt einfach an Richtern, die die vorhandene Gesetzeslage und die Möglichkeiten der Strafzumessung nicht ausschöpfen können oder wollen. Damit unterstützen sie aber wieder die Mitglieder dieser Endzeitsekte in ihrem Höhenflug.
Und der Witz ist, dass die Mitglieder dieser Endzeitsekte für sich in Anspruch nehmen, für alle auf den Straßen zu kleben. Für die „gute Sache“ werden auch schon mal Baudenkmäler oder Weihnachtsbäume mit Farbe besprüht. Dass die Gesellschaft das absolut nicht gut heißt, von einem geringen Prozentsatz von Leuten, die den ebenfalls ewig moralisierenden Grünen nahestehen, mal abgesehen, ist egal, man kämpft ja „für die gute Sache!“. Und steht damit über Recht und Gesetz, also über allen anderen. Und über GOTT sowieso.
Man lebt seinen brandgefährlichen Missionierungswahn auf dem Rücken aller aus.
Avaritia (Geiz, aber auch Habgier oder Habsucht)
Menschen, die nur mit Raffen beschäftigt sind, sind ein Übel (nicht nur) unserer Zeit und die Ursachen vieler Probleme. Viele durch sie verursachte Kriege, aber auch Hungersnöte und andere Fluchtursachen entwurzeln und vertreiben Menschen.
Nehmen wir die vielen afrikanischen Diktatoren und Warlords. Die Hilfsgelder, die die Vereinten Nationen, aber auch die EU oder einzelne Länder wie Deutschland überweisen, versickern in den Privatschatullen der korrupten Staatschefs und deren Beamten. Ob die Menschen in der Nachbarschaft zu Essen haben, ist egal. Und wenn die Hungernden aufbegehren, werden sie mit Waffengewalt wieder „in die Schranken“ gewiesen.
Viele sehen daraufhin nur noch die Flucht und das Leben in einem anderen Land als einzige Perspektive. Aber genau dort finden sich viele nicht zurecht. Das gelobte (Schlaraffen)Land erweist sich voller Hürden und oft hat man dort größere Probleme als in der Heimat, einfach weil man in der Heimat die Spielregeln besser kennt.
Aber schauen wir nicht nur auf afrikanische Diktatoren. Auch in der westlichen Welt gibt es genügend Verursacher für die Nöte der Menschen weltweit. Zum Beispiel Aktionäre und Spekulanten, denen das Geld nicht schnell genug in die eigene Tasche fließen kann und denen das Leben von Menschen, die vielleicht nicht mal tausend Kilometer entfernt leben, restlos egal ist.
Konzerne wie Nestlé kaufen in Afrika von den Diktatoren massenhaft das gute Ackerland und die Wasservorkommen auf, für die einheimische Bevölkerung bleiben die kümmerlichen Reste.
Avartia widerspricht vor allem dem Gebot der Nächstenliebe. Wer anderen „aus Prinzip“ Hilfe verweigert, versündigt sich vor allem gegen GOTT!
Wer anderen für den eigenen Vorteil Schaden zufügt, versündigt sich vor allem gegen GOTT!
Menschen, denen Profit über allem steht, haben eines nicht verstanden: Wenn sie sterben, können sie nichts mitnehmen. Das letzte Hemd hat üblicherweise keine Taschen.
Das bedeutet natürlich nicht, dass man nicht in Aktien investieren darf. Sie sind eine sinnvolle Altersvorsorge oder generell eine gute Rücklage. Aber man kann durchaus unterscheiden, in welche Unternehmen man investiert.
Luxuria (Wollust, Genusssucht, Ausschweifung etc.)
Vorrangig umschreibt das Wort „Wollust“ sexuelle Ausschweifungen, zum Beispiel die Teilnahmen an Sexorgien oder ähnlichem.
Hier ist zu unterscheiden: Die Liebe, die ich zu meiner Partnerin oder meinem Partner empfinde und mit ihr oder ihm auch sexuell auslebe, ist hier eher nicht gemeint. Gemeint ist die triebhafte Auslebung der Sexualität. Egal, ob man die oder den anderen kennt, man will Sex mit dem Gegenüber haben und hat ihn dann auch.
Wollust beginnt bereits im Kopf. In Matthäus 5:28 sagt Jesus in seiner berühmten Bergpredigt:
Ich aber sage euch, dass jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen.
Heutzutage gibt es nicht nur Bordelle, sondern auch Clubs, in denen der Sex mit Fremden ausgelebt werden kann. Eine besondere Form davon sind die so genannten „Swingerclubs“, die einzig und allein dem Fremdgehen dienen. Und sie sind gesellschaftlich akzeptiert und mittlerweile in der Gesellschaft verankert.
Dass GOTT etwas dagegen hat sieht man, wenn man in die Geschichte schaut: Zu allen Zeiten gab es Geschlechtskrankheiten, die zu Epidemien anwuchsen, wenn die Wollust überhand nahm. Im 30jährigen Krieg war es die Syphilis, im zweiten Weltkrieg der Tripper und in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts HIV. In Kriegen steigen die Infektionszahlen vor allem durch massenhafte Vergewaltigungen der Frauen „der Besiegten“. Wenn also Soldaten einfach ihre Triebe ausleben.
Ira (Wut, Zorn, Rachsucht)
Wer kennt das nicht? Man hat Ärger auf der Arbeit, der Chef hat wieder mal irgendeine doofe Anweisung rausgegeben, man weiß nicht, wie man das alles schaffen soll und dann hat sich zu allem Überfluss auch noch der Kollege krankgemeldet…
Man ist innerlich am Kochen und kurz vor dem Explodieren. Oder man explodiert ganz einfach.
Solche Emotionen können befreiend wirken. Ja, es kann befreien, mal so richtig zu explodieren. Warum ist das dann eine Todsünde?
Weil wir dabei fast unweigerlich für den oder die anderen Konsequenzen einfordern. Wir wünschen den vermeintlich oder tatsächlichen Urhebern unserer Situation die Pest oder sonst was, aber nichts Gutes an den Hals. Und da ist sie wieder, die Sache mit der Nächstenliebe. Und vor allem sprach der HERR im 5. Buch Mose 32:35:
„Die Rache ist mein!“.
Dtn 32:35
Zorn kann schnell in Hass umschlagen. Und Hass zerfrisst unsere Seelen. Manchmal müssen dann Unschuldige für unseren Hass bezahlen, obwohl sie mit der eigentlichen Sache nichts zu tun hatten.
Wenn man mal einen Choleriker explodieren sehen hat weiß man, dass solcher Zorn auch einsam machen kann. Aber GOTT hat vielen Cholerikern geholfen, diese Krankheit zu überwinden. Ja, es gibt frühere Choleriker, die mittlerweile in Situationen, in denen sie früher explodiert wären, ruhig bleiben, ja, in sich ruhen.
Gula (Völlerei, Maßlosigkeit, Selbstsucht etc.)
„Gula“ wird auch mit „Fresssucht“ übersetzt. Und es gibt Menschen, die krankhaft essen müssen. Das Gegenstück dazu ist die Bulimie.
Einfach so, ohne entsprechende Krankheit, übermäßig zu (Fr)Essen bedeutet, keinen Respekt vor GOTTES Gaben zu haben. Man schaufelt einfach in sich hinein, ohne Sinn und Verstand.
Natürlich soll man Essen auch genießen. Und natürlich ist es besser, wenn ausreichend oder sogar reichlich davon da ist. Aber ein sinnloses Vertilgen möglichst vieler Lebensmittel ist definitiv nicht gottgewollt.
Viele kennen von früher noch den Spruch „In Afrika Hungern sie und du wirfst das weg?!?“ Drehen wir diesen Spruch doch mal um und sagen „In Afrika hungern sie und du frisst alles sinnlos in dich rein?!?“. Fällt etwas auf? Ja! In beiden Fällen wird auf Verschwendung oder Vernichtung von Lebensmitteln, und somit GOTTES Gaben, hingewiesen, aber auch darauf, dass andere gar nichts oder nicht ausreichend zu Essen haben.
Indirekt sagen beide Varianten des Spruchs aber auch, dass, wenn wir abgeben, was wir zuviel haben, es für die anderen auch noch reichen würde. Viele Kriegs- oder Fluchtursachen wären vom Tisch!
GOTT hat unsere Erde so gemacht, dass für alle ausreichend da ist und niemand hungern müsste. Aber die Selbstsucht einiger verhindert eine gerechte Verteilung aller Ressourcen. Hier greift auch der Abschnitt „Avartia“ und die Habgier und Konzerne wie Nestlé.
Völlerei ist auch die Ursache vieler Krankheiten und Ernährungsstörungen. Sehr viele Menschen, die zu (Fr)Esssucht neigen, haben Herzverfettungen oder massiv erhöhte Cholesterinspiegel. Herzinfarkte sind nicht selten darauf zurückzuführen.
Invidia (Neid, Missgunst)
Neid ist wahrscheinlich die meist verbreitete, aber auch die schlimmste Sünde.
Man gönnt einer anderen Person irgendetwas nicht. Zumeist den Wohlstand. Man beneidet die Person um etwas, was man selbst nicht hat. Sehr oft ist der Neider aber auch nicht bereit, selbst die Ärmel hochzukrempeln und etwas dafür zu tun, selbst zu diesem Wohlstand zu kommen. „Der oder die hat das ja auch leistungslos ererbt!“ oder „Der oder die lässt andere für sich arbeiten!“.
Beide Versionen haben aber einen Haken:
Wer Wohlstand erarbeitet und ihn anderen, die ihn dann „leistungslos“ empfangen vererbt, hat dafür Leistung gebracht. Der Wohlstand ist also nicht leistungslos entstanden.
Wer andere für sich arbeiten lässt, trägt dafür in der Regel auch ein unternehmerisches Risiko.
Nun stellt sich tatsächlich die Frage: Wer oder was hindert den Neider, ebenfalls Risiko zu tragen und hart zu arbeiten? Wer oder was hindert Neider, ebenfalls Vermögen aufzubauen?
Nur die eigene Faulheit. Hier kommen wir wieder zu den so genannten „Aktivisten“, die eigentlich nichts anderes sind, als Zerstörer der Gesellschaft.
Derzeit haben sie die grandiose Idee, man müsse „die Reichen“ enteignen, ihnen ihr Geld wegnehmen und das dann verteilen. Hatten wir alles schon, nannte sich Sozialismus, ist 89 mal gescheitert und kann nicht funktionieren, weil es nun mal Menschen gibt, die Leistung bringen und andere, die nur nassauern wollen. Und wenn man dann wieder alles „auf alle verteilt“ hat man das System „Staatseigentum“ und das geht zwangsweise nach hinten los. Das hat man ja schon 89 mal gesehen.
Auch ist hier anzumerken, dass Neider meist selbst nicht zu Leistungsbereitschaft neigen. Sollte man das Geld „der Reichen“ auf alle aufteilen, werden Neider ihren Teil durchbringen und dann wieder nach mehr schreien, während Leistungsbereite Menschen ihren Teil vermehren. Es würde sich also wieder eine Schere zwischen Arm und Reich bilden.
Das bedeutet nicht, dass es nicht auch viele Arme gibt, die fleißig arbeiten. Die gibt es zuhauf. Nur sind diese Menschen zumeist keine Neider, sondern Menschen, die hart für ihr täglich Brot arbeiten und sich Gedanken machen, wie sie weiter vorwärts kommen und SELBST etwas erreichen, um ihre Situation zu verbessern und ihren Nachkommen etwas zu hinterlassen.
Zum Neidischsein braucht man Zeit, und die haben meist nur „Berufsaktivisten“, die die Gesellschaft zerstören wollen. Eine Gesellschaft, von der sie meistens schon reichlich alimentiert werden.
Diese „Berufsaktivisten“ hassen unsere Gesellschaft und wollen sie zerstören. Das sagen sie immer öfter sehr offen. Aber sie hassen perfide: Sie erklären, für die Gesellschaft das Beste zu wollen. Dabei wollen sie nur eins: Die Zerstörung der Gesellschaft.
Acedia (Faulheit, Müßiggang)
Hier können wir gleich an „Berufsaktivisten“ und Faulenzer aller Länder anschließen: Der Faule will ernährt werden, ohne etwas dafür zu tun. In manchen Ländern, wie zum Beispiel Deutschland, ist das einfacher, in anderen schwerer.
Faulenzer widersetzen sich aber GOTTES Gebot:
Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis daß du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.
Gen 3:19
Jeder und jede soll für seinen oder ihren Unterhalt sorgen.
Natürlich könnte man jetzt Jesu Gleichnis dagegensetzen:
Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel kostbarer als sie?
Mat 6:26
Aber hat er hier tatsächlich Faulheit gefordert? Nein! Jesus verweist auf zwei Sachen: Man soll sich keine Sorgen machen, mit Sorgen verlängert man das Leben nicht. Und er verweist indirekt darauf, dass man sich auf die Gesellschaft verlassen kann. Es gab bereits damals so etwas wie Sozialsysteme in den Gemeinden. So wurden Leprakranke, die definitiv nicht mehr arbeiteten, trotzdem ernährt. Oder ein Bruder eines Gestorbenen sollte dessen Ehefrau zu sich nehmen und für sie sorgen.
Trotzdem ist Faulheit eine Todsünde. Faulheit stellt eine bewusst gewollte Belastung aller dar. Kein normaler Mensch würde sich darüber aufregen, wenn ein schwerbehinderter Mensch nicht arbeiten kann. Oder wenn jemand in die Arbeitslosigkeit rutscht und erst mal neue Arbeit finden muss. Für diese Menschen sind die Sozialsysteme gedacht. Sie sollen aber keine Hängematte für kerngesunde Nassauer, die immer nur fordern, aber nie geben oder beitragen.
Unsere Gesellschaft ist also…
…reichlich angefüllt mit den sieben Todsünden. Einige Menschen mehr, andere weniger. Aber auf jeden Fall tragen wir alle die sieben Todsünden in uns, auch wenn wir oft gar nicht merken, dass wir gerade eine Todsünde begehen.
Wir alle sind vor GOTT schuldig. Und für unsere Sünden hat Jesus am Kreuz bezahlt. Aber wir dürfen durchaus bezweifeln, dass er unbedingt die Rechnung für unsere Todsünden beglichen hat. Das hat er nämlich dann nicht, wenn wir die Todsünde vorsätzlich und in dem Wissen, dass es sich um eine Todsünde handelt, begehen.
Jesus hat viel für uns auf sich genommen. Aber einiges müssen wir doch selbst tragen und verantworten. Also hüten wir uns vor Superbia, Avaritia, Luxuria, Ira, Gula, Invidia und Acedia. Dafür haften wir selbst. Und dafür müssen wir uns auch selbst entschuldigen.
Im Gebet an Gott.
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