Der HERR ist mit dir!

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Der HERR ist mit mir, darum fürchte ich mich nicht; was können mir Menschen tun?

Psalm 118:6

Dieser eine Vers drückt eigentlich alle Hoffnung aus, die man in den HERRN legen kann. Und gerade DAS macht ihn so kraftvoll.

Du spürst, das eine Gefahr auf dich zukommt? Wovor hast du eigentlich Angst? Um dein Leben? Befiehl deinen Geist in GOTTES Hand, wie Jesus es tat! Bei GOTT ist dein Geist am besten aufgehoben, dein Leib ist lediglich eine sterbliche Hülle.

In Lukas, Kapitel 12 Vers 4, sagt Jesus ganz deutlich:

Euch aber, meinen Freunden, sage ich: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, euch aber sonst nichts tun können.

Auf der Arbeit

Die meisten kennen das: Man hat auf Arbeit einen gravierenden Fehler gemacht und wird ins Büro der Personalverwaltung oder direkt zum Chef zitiert. Man hat Herzklopfen und hofft, dass man vielleicht doch nicht gleich gekündigt wird, sondern mit einer Er- oder Abmahnung davonkommt. Das ist menschlich und nicht verwerflich.

Allerdings begibt man sich mit dieser Angst auch in Abhängigkeiten. Man erklärt vor sich selbst, dass man so sehr an diesem Job hängt, dass man Angst hat, ihn zu verlieren. Und diese Angst hindert uns daran, innerlich loszulassen und den Job bereits auf dem Weg zum Chefbüro mental aufzugeben. Chefs wissen das und nutzen genau DAS aus. Wenn wir uns aber bereits von dem – vielleicht sogar geliebten – Job verabschiedet haben, bringt uns das gegenüber dem oder der Vorgesetzten in eine unschlagbar günstige Position: Wir können zeigen, dass wir auch auf den Job verzichten können. Das nimmt Chefs immens viel Macht über uns und lässt sie wahrscheinlich nochmal darüber nachdenken, ob eine Kündigung wirklich nötig ist, oder ob eine Abmahnung nicht auch reicht. Und oft hat es sogar eine ganz andere Konsequenz: Durch unser gestärktes Selbstbewusstsein werden Chefs dazu gebracht zu hinterfragen, was uns dazu gebracht hat, genau diesen Fehler zu begehen. Wir können uns erklären. Das bedeutet nicht, dass wir uns rechtfertigen, sondern wir erklären uns und unser Handeln. Und oft genug sind dann weder Kündigung noch Abmahnung, sondern eher Respekt durch die Vorgesetzten die Folge.

Sollte dennoch eine Kündigung folgen, hindert uns niemand daran, uns einen neuen Job zu suchen. Vielleicht ist er ja sogar besser als der alte? Nicht selten ist dem so. Und wenn es mit dem neuen Job ein wenig dauert, haben wir immer noch ein doch ziemlich gut funktionierendes Solidarsystem, das uns erst mal auffängt.

In der Familie

Es gibt Fälle, da hat man sich in der Familie restlos verkracht und keiner will den Anfang machen, auf den oder die andere zuzugehen. Solche Situationen sind gerade dann für alle Beteiligten schlimm, wenn man sich eigentlich liebt. Aber trotzdem gibt es manchmal Situationen, in denen ein- oder mehrere Familienmitglieder etwas äußern, was ein anderes Familienmitglied so vor den Kopf stößt, dass es sich komplett aus der Familie zurückzieht.

Wenn du in dieser Situation bist, dieses vor den Kopf gestoßene Familienmitglied zu sein: Verzage nicht! Du bist nicht einsam! Denke an den Vers 6 aus dem Psalm 118 und sage dir „Der HERR ist mit mir„!

Und wer von uns kennt das nicht, dass man manchmal tage- oder auch wochenlang nicht miteinander redet? Wer von uns weiß, wofür es gut ist? Vielleicht fällt in diese „Sendepause“ ja genau DAS Ereignis, dass die Gegenseite von ihrem Fehler überzeugt? Oder man selbst stellt fest, dass man falsch gelegen hat?

Jedenfalls wird es dann nicht leicht, auf den anderen zuzugehen, um sich zu entschuldigen. Aber auch hier gilt:

Der HERR ist mit mir, darum fürchte ich mich nicht; was können mir Menschen tun?

Menschen können unsere Entschuldigung nicht annehmen. Menschen können uns quälen oder gar unseren Körper töten. Mehr nicht!

Wir wissen, dass GOTT an unserer Seite ist. Und solange wir den Glauben an diese Gewissheit nicht aufgeben, kann uns doch gar nichts passieren. Denn das Wichtigste kann uns niemand nehmen: Unseren Geist und unsere Hoffnung. Beides können wir nur selbst aufgeben und somit anderen als GOTT Macht über uns geben. Und dann ist unser Geist und unsere Hoffnung eh nichts mehr wert.

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