Wichtiger als das Vermitteln wirklich elementarer (Lebens)Grundlagen wurde es in den letzten Jahren für viele Lehrkräfte, ideologisch korrekte Inhalte zu „lehren“.
Ideologie hat aber, das haben bereits das „Dritte Reich“ und die DDR gezeigt, an Schulen nichts zu suchen. Nur war bei beiden genannten Diktaturen das Bildungsniveau deutlich höher als heute.
Was wird den Kindern heute beigebracht?
Als erstes lernen Kinder heutzutage ihre Rechte kennen. Und das gründlich. Natürlich sollen Kinder wissen, dass sie Rechte haben, das steht außer Frage. Aber man muss ihnen ebenso vermitteln, dass sie auch Pflichten haben und welche das sind.
Sehr viele Schüler haben heutzutage keinen Respekt mehr vor den Lehrkräften weil sie wissen, dass die Lehrkräfte im Endeffekt kaum Möglichkeiten haben, sie zum Lernen zu zwingen. Die Lehrkräfte haben diese Situation zumeist selbst heraufbeschworen, indem sie den Kindern vorrangig ihre Rechte und zu wenig ihre Pflichten vor Augen geführt haben. Sie selbst haben, durch „Konzepte“ wie die so genannte „Antiautoritäre Erziehung“, diese Entwicklung losgetreten, die jetzt kaum noch umzukehren sein wird.
Eltern, die ständig bei den Lehrkräften auf der Matte stehen, weil das völlig verkannte Genie, welches ihr Nachwuchs ja nun mal ist, wieder mit einer schlechten Note glänzt, tun ihr Übriges dazu, die Misere noch zu verstärken.
Als nächstes kommen Sachen wie „geschlechtergerechte Sprache“ zum Tragen. Als ob man durch Sprache Respekt vor dem anderen Geschlecht erzwingen kann! Hier geht es um rein ideologiegetriebenen Humbug, den die Mehrheit der Deutschen sogar ablehnt. Und die Befürworter kommen so ziemlich sämtlicher Weise aus dem linken Spektrum und dort sogar aus den radikalen Flügeln.
Dass die Lehrkräfte sehr häufig, sogar in dem Wissen, dass die Mehrheit der Deutschen das Gendern ablehnt, gerade darauf Wert legen zeigt, welches Demokratieverständnis an unseren Schulen Einzug gehalten hat.
Den Kindern wird heute auch eher beigebracht, dass Gefühle wichtiger als die Realität sind. WIE sollen solche Menschen als Erwachsene bestehen? Kann man sowas eigentlich noch als „Vorbereitung aufs Leben“, was Schulen ja leisten sollen, bezeichnen?
Was sagt die Bibel über Bildung?
Im Römerbrief verwendet Paulus elf mal die Worte „kennt“ oder „wissend“ (oder in ihren Abwandlungen). In einem einzigen Brief also wird elf mal auf Wissen oder Kenntnis eingegangen!
Schon im ersten Kapitel des Buches „Sprüche“ wird intensiv auf das Thema Bildung eingegangen:
1 Dies sind die Sprüche Salomos, des Sohnes Davids, des Königs von Israel, 2 um zu lernen Weisheit und Zucht und zu verstehen verständige Rede, 3 dass man annehme Zucht, die da klug macht, Gerechtigkeit, Recht und Redlichkeit; 4 dass die Unverständigen klug werden und die Jünglinge vernünftig und besonnen. 5 Wer weise ist, der höre zu und wachse an Weisheit, und wer verständig ist, der lasse sich raten, 6 dass er verstehe Sprüche und Gleichnisse, die Worte der Weisen und ihre Rätsel. 7 Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. Die Toren verachten Weisheit und Zucht.
Quelle: Bibelserver
Das komplette erste Kapitel des Buches der Sprüche finden Sie hier. Und es gibt noch etliche weitere Stellen in der Bibel, die sich mit dem Thema Bildung befassen.
Bildung ist also laut Bibel wichtig. Auch Zucht soll gelehrt und auch gelebt werden. Wer aber heutige Schulen sieht, erlebt meist komplettes Chaos, das von den Lehrkräften längst nicht mehr beherrscht wird.
Flucht vor der selbst geschaffenen Realität
Es wird immer wieder von „Lehrermangel“ berichtet. Quereinsteiger sollen das Problem beheben. Aber was eigentlich ist das Problem und wann begann es?
Der Ursprung des Problems liegt in den 80er Jahren. Damals kamen die ersten „Ideen“ einer „Antiautoritären Erziehung“ auf. Kinder sollten „erzogen“ werden, ohne jemals „Autoritäten“ kennengelernt zu haben. Man ging, in grenzenloser Naivität, davon aus, dass „Autoritäten“ immer etwas Schlechtes seien. Kinder wurden, von (Schüler)Generation zu (Schüler)Generation, immer weiter von der antiautoritären Ideologie durchsetzt und entzogen sich, gerade durch diese ideologische Durch-, eigentlich eher Zersetzung, immer mehr den erzieherischen Maßnahmen der Lehrkräfte und Eltern. Wer nicht lernen wollte, lernte halt nicht, es konnte ja schließlich niemand dazu gezwungen werden!
Die Geister, die sie riefen
Ab den 2000er Jahren landeten immer mehr Lehrer, die ursprünglich aus dem linksgrünen Milieu kamen, auf den Couchen der Psychologen Deutschlands. Etliche wurden frühpensioniert, weil sie tatsächlich so arge psychische Probleme hatten, dass sie wirklich ihren Beruf nicht mehr ausüben konnten. Die Geister, die sie riefen, wurden sie nicht mehr los. Die Büchse der Pandora war geöffnet.
Aber wer denkt, dass man eine Kehrtwende eingeleitet hätte, ist tatsächlich auf dem Holzweg! Nachdem nämlich die „Antiautoritäre Erziehung“ dazu geführt hatte, den Schülerinnen und Schülern jeden Respekt vor den Lehrkräften abzugewöhnen, begann man damit, Bildung und Bildungsanstalten ins Lächerliche zu ziehen.
In den letzten Jahren haben so genannte „Aktivisten“ aus dem linksgrünen, totalitären, Lager damit begonnen, sogar schon Kinder in KiTas zu infiltrieren. Jetzt sollen nämlich schon Dreijährige darüber nachdenken, ob sie denn „im richtigen Körper“ sind. Der Zugang zu pubertätshemmenden Substanzen soll vereinfacht werden. Das bedeutet, dass Menschen in der Pubertät, die sich aufgrund ständiger hormoneller Veränderungen, in der verunsichertsten Zeit ihres Lebens befinden, im schlimmsten Fall ihrem Körper bleibende Schäden zufügen können. Dafür aber ideologisch korrekt und ohne Mitspracherecht der Eltern! Dass hinter dieser Ideologie nur Perverse stecken können, sollte jedem klar denkenden Menschen bewusst sein.
Sprache und Migration
Ein Punkt, für den man als Kritiker von den linksgrünen Verursachern der deutschen Bildungstragödie abgestempelt wird, sind tatsächlich die Themen Sprache und Migration.
In vielen Schulen liegt der Anteil der Schülerinnen und Schüler, deren Eltern aus anderen Herkunftsländern kommen, bei 60 und mehr Prozent. Es gibt bereits Schulen, an denen kein einziges deutsches Kind mehr ist.
Vielfach werden Kinder eingeschult, die die deutsche Sprache entweder gar nicht, oder nicht ausreichend beherrschen, um in der Schule mithalten zu können. Also wird beim Lernen auf das Lerntempo dieser Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen was dazu führt, dass die ganze Klasse zurückbleibt. Gerade aus „Brennpunktschulen“ hat es in den letzten Jahren immer wieder „Brandbriefe“ an die Politik gegeben. Hilfeschreie, die nicht zu überhören sind, von der Politik aber scheinbar ignoriert werden.
Das Sprachproblem brachte die grandiose Idee hervor, dass deutsche Lehrer auf türkisch oder arabisch unterrichten sollten.
Auch tragen viele Kinder von Migranten die Probleme und Konflikte der Herkunftsländer in die Schulen hierzulande und tun ihr Übriges dazu, dass die Bildung auf der Strecke bleibt.
Das auch Quereinsteiger auf solche Bedingungen keine Lust haben, dürfte niemanden verwundern.
Was also tun?
Wir müssen wieder zurück zu einem funktionierenden Bildungssystem. Leider, und das muss man ehrlich sagen, wird der Weg dahin nur über die Entfernung ideologiebesoffener, Schaden anrichtender, Lehrkräfte gehen. Den Kindern muss, ohne ihnen ihre Rechte, die sie unbestritten haben, zu nehmen, wieder Respekt und Zucht beigebracht werden.
In Psalm 127,3 steht: „Kinder sind ein Geschenk des Herrn; wer sie bekommt, wird reich belohnt.„
Wir sind gegenüber den Kindern und Jugendlichen aber auch in der Pflicht, sie vernünftig auf das Leben vorzubereiten, ihnen das Rüstzeug mitzugeben das sie brauchen, um auch vor großen Herausforderungen zu bestehen. In diesem Punkt, und auch das muss man deutlich sagen, haben die Lehrkräfte seit den 80er Jahren immer mehr versagt.
Es müssen wieder Werte vermittelt werden, die man früher „Tugend“ nannte. Das Wort ist ja heute fast schon verpönt! Das Wort ist verschrien, weil es einigen Ideologen im Weg war! Aber was genau ist falsch an Werten wie Fleiß, Demut oder Geduld?
Zu wichtigen Tugenden gehören auch Pünktlichkeit, denn damit zeigt man der Person, mit der man verabredet ist oder seiner Arbeitsstelle Respekt! Wertschätzung!
Egal, wie laut die „Aktivisten“ aus dem linksgrünen Lager, die Extremisten der ANTIFA oder sonstige Menschen, die solche Werte ablehnen, auch schreien mögen: Ohne eine Rückkehr zu den christlichen Werten wird es kaum möglich sein, die Jugendlichen – und auch die Gesellschaft an sich – wieder geradezurücken.
Und wenn wir es mal ganz genau betrachten, sind diese ganzen Ideologen mit ihren gott-, respekts- und autoritätslosen Ideen krachend gescheitert. Sie wollen es, und das ist ein Merkmal bei Extremisten, nur nicht wahrhaben.
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